Primary Health Care (PHC)

Ende der 60er und im Verlaufe der 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts wurde zunehmend deutlich, dass die Gesundheitsversorgung in den sog. Entwicklungsländern sich nicht nach den Gesundheitssystemen und nach den Vorstellungen der westlichen Industriestaaten und Gesellschaften orientieren konnte. Diese waren einseitig kurativ ausgerichtet, beschränkten sich auf eine flächendeckende Versorgung mit Krankenhäusern, Arztpraxen und Apotheken, stützten sich auf Medizintechnik. Präventive (vorbeugende, krankheitsverhütende) Massnahmen hatten einen geringen Stellenwert. Ein solches einseitig ausgerichtetes Verständnis und einseitige Ausrichtung des Gesundheitssystems erwies sich für die jungen, gerade in die Unabhängigkeit entlassenen Staaten Afrikas als nicht finanzierbar und wenig nutzbringend. Untersuchungen hatten festgestellt, dass ca. 80% aller Krankheiten in den Entwicklungsländern Krankheiten waren, die man hätte verhüten können z.B. Durchfall, Lungenentzündungen, Tuberkulose, Malaria, um nur einige zu nennen.

Der Transfer der westlichen Gesundheitsvorstellungen erwies sich als wenig zweckmäßig.


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Beiträge zum Thema "PHC und Community Based Health Care"


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